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  • Preise für Tauernschecken boomen bei Versteigerung

    Am Samstag dem 16. Oktober fand die Herbstversteigerung für Schafe und Ziegen statt. Aufgetrieben wurden 147 Schafe und 108 Ziegen. Obmann Ök.-Rat Jakob Pirchner durfte zahlreiche Kaufinteressenten begrüßen. Es entwickelte sich ein guter Versteigerungsverlauf mit ansprechenden Durchschnittspreisen und vielen verkauften Tieren.

    Teuerste Tiere in den 15 Kategorien

    Den Tageshöchstpreis bei den Tiroler Bergschafen erzielte das Schaf AT 434.978.380 von Elias Russegger jun., Abtenau. Käufer ist Hansjörg Reinhart aus Zirl. Der teuerste Widder dieser Rasse – AT 309.896.980 – gezüchtet von Erich Gschwandtner, Pfarrwerfen, wechselte zu Ernst Rasser, Maishofen. Bei den Juraschafen erreichte AT 317.455.280 von Josef Gruber, Großarl, den Tageshöchstpreis und wechselte zum Zuchtbetrieb Johann Schwaiger, Bad Hofgastein. Das von Roswitha und Johann Langreiter aus Rauris angebotene Walliser Schwarznasenschaf AT 908.702.370 wechselte zum Tageshöchstpreis der Schafversteigerung zum Betrieb Robert Steiner, Matrei. Bei den Alpinen Steinschafen erzielte das Schaf AT 432.642.280 von Dipl.-Ing. Mathias Kinberger, Zell am See, den Tagshöchstpreis. Neuer Besitzer ist Josef Gruber, Uttendorf. Der Alpine Steinschafwidder AT 445.607.680 von Sebastian Eder, Flaurling, wechselte zu Tobias Schnabl, Lunz am See. Bei den Braunen Bergschafen – Farbschlag braun – erzielten die Tiere von der Zuchtgemeinschaft Maria Ellmauer, Simon Egger sowohl bei den Schafen als auch bei den Widdern den Tageshöchstpreis. Das Schaf AT 648.872.980 wechselte zu Rupert Gruber, Großarl, und der Widder AT 648.899.280 wurde von Elfriede und Hansjörg Wallner, Bad Hofgastein gekauft. Bei den Braunen Bergschafen – Farbschlag gescheckt – hat das von Thomas Weiß, Bischofshofen gezüchtete Schaf AT 582.621.480 den Höchstpreis bei diesem Farbschlag erreicht. Käufer ist Rene Berger, Matrei. Der gescheckte Widder AT 441.428.180 von Daniel Kronreif, Pfarrwerfen, ging an Lukas Pfuner, Werfen. Im Fleischrassebereich werden die fünf Suffolk Widder als Kreuzungspartner in der Lämmerproduktion eingesetzt. Den Spitzenpreis erzielte der Widder AT 307.682.680 von der Zuchtgemeinschaft Florian Kraft, Josef Winkler, Kuchl. Käufer ist Manfred Eder aus Radstadt.

    Schließlich fand die mit Spannung erwartete Ziegenversteigerung statt. Leider war das Kaufinteresse bei den Pinzgauer Strahlenziegen und den Pinzgauer Ziegen etwas verhalten. Die Pinzgauer Strahlenziege AT 588.601.860 von Franz Brugger, Uttendorf, wechselte zur Zuchtgemeinschaft Winter, Piesendorf. Die von Christina Steindl, Elsbethen, gezüchtete Pinzgauer Ziege AT 304.573.780 wurde von Martin Pöllmann, Strobl, ersteigert.
    Der Pinzgauer Ziegenbock AT 432.234.780 von Martin Mayrhofer, Leogang, ging zum Zuchtbetrieb Alexandra und Siegfried Grander, Wolfsegg.
    Im Tauernscheckenbereich war das Kaufinteresse wieder sehr groß, was sich im beachtlichen Durchschnittspreis aller 57 versteigerten Tiere von knapp 900 € widerspiegelte. Sechs Tiere wurden mit einem Zuschlagspreis von über 2.000 € versteigert. Den absoluten Tageshöchstpreis erzielte die von Josef Reiter, Jochberg, gezüchtete Ziege AT 579.587.780. Käufer ist Andreas Aigner, Großarl. Die von Albert Huttegger, Großarl, gezüchtete Ziege AT 437.811.780 erzielte den zweithöchsten Zuschlagspreis knapp hinter dem Tageshöchstpreis. Käufer ist die Zuchtgemeinschaft Domig und Grab.
    Somit war auch die 114. Versteigerung trotz aller Einschränkungen aufgrund von Corona eine wichtige Absatzveranstaltung für Schafe und Ziegen.

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