Bockversteigerung ließ die Temperaturen weiter steigen
Am 8. August fand in Maishofen die traditionelle Bockversteigerung des Salzburger Landesverbandes für Schafe und Ziegen statt. Das breite Angebot an aufgetriebenen Böcken lockte zahlreiche Kaufinteressenten an. Dies wurde durch die Ausgabe von mehr als 100 Winkern eindrucksvoll untermauert und sorgte für eine gut gefüllte Versteigerungshalle.
Erfreulich war, dass für jede Käuferschicht passende Tiere angeboten wurden und nur wenige Böcke keinen neuen Besitzer fanden. Besonders Böcke aus seltenen Linien weckten großes Interesse, was sich auch in den erzielten Preisen widerspiegelte. Zwar wurden diesmal keine absoluten Rekordpreise erzielt, dennoch wechselten viele Tiere zu ansprechenden Preisen den Betrieb.
Bei den Tauernscheckenböcken erhielten trotz der hohen Zahl von 69 zur Versteigerung zugelassenen Tieren beinahe alle Böcke ein Kaufangebot.
Der einzige Pfauenziegebock weckte das Interesse der Bieter und konnte zu einem hervorragenden Preis vermarktet werden.
Bei den Pinzgauer Strahlenziegenböcken war das Angebot etwas größer als die Nachfrage. Die hohe Qualität des Ia-Bockes wurde jedoch entsprechend honoriert und schlug sich deutlich im Kaufpreis nieder.
Von den sieben zur Versteigerung angemeldeten Pinzgauer Ziegenböcken konnten sechs verkauft werden. Wie auch bei den anderen Rassen zeigte sich allerdings eine große Preisspanne, und das Kaufverhalten der Interessenten war sehr selektiv.
Insgesamt betrachtet war die Bockversteigerung trotz Hitze und Dürre ein gelungener Veranstaltungsauftakt, bevor im September die Ausstellungssaison beginnt.
12.08.2026Zurück
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